swiss AGO
Bild mit JavaScript Tooltip (Info-Fensterchen)
Kontakt

 
AGO
Arbeitsgemeinschaft für
Gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit
Groupe de travail pour l’oncologie gynécologique et de la santé du sein

Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe SGGG
Société suisse de gynécologie et d'obstétrique
erstellt: 27. Januar 1997
letzte Revision: 24. Juli 2008
Statuten
1.
Name, Sitz und Zweck der Arbeitsgemeinschaft (im folgenden AGO genannt)
§ 1
Name: Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit.
Sie ist ein Verein innerhalb der SGGG (Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe). Die Doppelzugehörigkeit weist die AGO bei ihrem Schriftverkehr durch den Namen Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit in der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) aus.
Der Sitz der AGO fällt mit dem Sitz der SGGG zusammen.
§ 2
Zweck und Ziel
Im Rahmen der Aufgaben der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe befasst sich die AGO insbesondere mit klinischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Anliegen der Gynäkologischen Onkologie, einschliesslich der Brustgesundheit. Sie vertritt diese Anliegen bei den Tagungen der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Klinische Krebsforschung (SAKK). Die AGO verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke.
Des weiteren hat die AGO folgende Ziele:
1.
Etablierung von diagnostischen und therapeutischen Richtlinien
2.
Organisation von wissenschaftlichen Tagungen, Workshops und Kursen
3.
Kooperation mit AGO in Deutschland, Österreich und anderen Ländern
4.
Koordination und Kooperation der wissenschaftlichen Studien mit der
Schweizerischen Arbeitsgruppe für klinische Krebsforschung SAKK
5.
Festlegen der geeigneten Weiterbildungsorte für Gynäkologische Onkologie im Rahmen der Weiterbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe
6.
Festlegen der fachlichen Anforderungen für die FMH- Titel-Bezeichnung "Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie"
2.
Organisation der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit
A) Mitgliedschaft
§ 3
Ordentliche Mitglieder, Ausserordentliche Mitglieder, Freimitglieder,
Korrespondierende Mitglieder, Ehrenmitglieder
   -
Ordentliche Mitglieder
 
Es können nur ordentliche Mitglieder der AGO sein, die auch Mitglieder in der SGGG oder einer anderen anerkannten Schweizerischen Fachgesellschaft sind, sofern sie auch noch aktiv im Berufsleben tätig sind.
   -
Ausserordentliche Mitglieder
 
Ein ausserordentliches Mitglied kann jeder Arzt oder Akademiker werden, der sich für die Ziele der AGO interessiert.
   -
Freimitglieder
 
Ordentliche und ausserordentliche Mitglieder, die das 70. Altersjahr erreicht haben, können - auf Mitteilung dieser Tatsache hin - vom Vorstand zu Freimitgliedern ernannt werden. Auf ein begründetes Gesuch kann die Freimitgliedschaft auch anderen Mitgliedern gewährt werden. Freimitglieder behalten ihre bisherigen Rechte. Sie werden vom Jahresbeitrag befreit.
   -
Korrespondierende Mitglieder
 
Mitglieder einer ausländischen Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie.
   -
Ehrenmitglieder
 
Mitglied, das vom Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
   -
Mitglieder der AGO sind die an der Gründungsversammlung beteiligten Personen und die hinzugewählten Personen.
§ 4
Aufnahmegesuche
Die Anträge auf Mitgliedschaft sind mit den entsprechenden Angaben über Berufsweg, onkologische Aktivität und Publikationen an den Präsidenten der AGO zu richten. Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft sind besonderes Interesse auf dem Gebiet der Gynäkologischen Onkologie. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
§ 5
Die Mitgliedschaft erlischt
   -
durch Austritt aus der AGO
   -
durch Ausschluss aus wichtigen Gründen aus der SGGG
   -
durch Verlust der Mitgliedschaft bei der Verbindung der Schweizerärzte FMH
B)
Mittel der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie
und Brustgesundheit
§ 6
Finanzen
Die AGO ist finanziell unabhängig von der SGGG. Mitgliederbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Die AGO kann durch Gönnerbeiträge unterstützt werden. Die finanziellen Mittel der AGO werden durch den Stellvertreter des ersten Vorsitzenden verwaltet. Er präsentiert die Rechnung einmal jährlich an der Mitgliederversammlung.
Als Untergesellschaft der SGGG verpflichtet sich die AGO, dem Kassier der SGGG unaufgefordert jährlich den Jahresabschluss zu unterbreiten. Die SGGG übernimmt die steuerlichen Aufgaben und rechnet dies mit der AGO ab.
C)
Organe und Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische
Onkologie und Brustgesundheit
§ 7
Organe
 
Die Organe der AGO sind:
   -
Die Mitgliederversammlung
   -
Der Vorstand
   -
Die Kontrollstelle (Rechnungsrevisoren)
§ 8
Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel während der Jahresversammlung der SGGG statt. Die Regelung der Geschäfte durch die ordentliche Mitgliederversammlung ist Sache der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit, ebenso die Wahlen, Abstimmungen und wissenschaftliche Tätigkeiten. Eine Koordination muss aber mit dem Vorstand der SGGG erfolgen. Anlässlich der Mitgliederversammlung wird u.a. über die Aktivitäten der AGO vom letzten Jahr und über mögliche zukünftige Projekte diskutiert. Ausserdem wird an der Mitgliederversammlung über Änderungen im Vorstand entschieden und über die Neuaufnahmen in die AGO berichtet. Die Tagungen haben zum Zweck, ein Thema aus dem Bereich der gynäkologischen Onkologie und der Brustgesundheit umfassend zu behandeln, um den Teilnehmern den aktuellen Wissensstand kompetent zu übermitteln. Gemeinsame wissenschaftliche Tagungen mit der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe oder der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe u.a. sind möglich. In der Regel sind alle Universitätskliniken abwechslungsweise für die Organisation der Veranstaltungen einmal pro Jahr verantwortlich.
§ 9
Vorstand
1. Wahl:
Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreise der Mitglieder mit einfacher Stimmen-mehrheit der anwesenden Mitglieder den Vorstand. Im Vorstand müssen folgende Ressorts besetzt werden: Brustgesundheit/Senologie, Fortbildung/ Weiterbildung, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit/Website. Es sind ein Vorstand und ein erweiterter Vorstand zu wählen. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 3 Jahre, die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich.
2. Zusammensetzung:
Der Vorstand besteht aus mindestens 6 Vertretern der klinischen Gynäkologie:
-
Erster Vorsitzender (Präsident).
-
Der Past-Präsident.
-
Stellvertreter des ersten Vorsitzenden.
-
Mindestens ein Zuständiger für Belange der Brustgesundheit/Senologie (Doppelfunktion möglich).
-
Mindestens ein Zuständiger für Belange der Fortbildung/Weiterbildung (Doppelfunktion möglich).
-
Mindestens ein Zuständiger für Belange der Forschung (Doppelfunktion möglich). Solange die SAKK-Mammagruppe durch einen Gynäkologen ko-präsidiert wird, erhält dieser auch Einsitz in den Vorstand.
-
Mindestens ein Zuständiger für Belange der Öffentlichkeitsarbeit/Website (Doppelfunktion möglich).
Der erweiterte Vorstand besteht aus:
-
Ein Vertreter der medizinischen Onkologie.
-
Ein Vertreter der gynäkologischen Radiotherapie.
-
Ein Vertreter der gynäkologischen Pathologie.
-
Ein Vertreter der gynäkologischen Zytologie.
Der Vorstand wählt aus seinem Kreis einen Präsidenten. Ausserdem wird ein Stellvertreter des ersten Vorsitzenden bestimmt.
3. Aufgabe des Präsidenten und seines Stellvertreters:
Zu ihren Aufgaben gehören:
-
Die vorbereitende Planung im Sinne der Aufgabenstellung der AGO, die dann im Vorstand zu beraten und zu entscheiden ist.
-
Vertretung der AGO nach aussen, sofern dies nicht von der SGGG wahrgenommen wird, aber sonst nur via SGGG.
-
Ad-hoc-Entscheidungen zu aktuellen Fragestellung, die einer dringlichen Stellungnahme bedürften, erfolgen ebenfalls in Absprache mit dem gewählten Experten für Gynäkologische Onkologie der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) und zuhanden der SGGG.
-
Regelmässiger Bericht über die Aktivitäten der AGO gegenüber der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
-
Eine gegenseitige Personalunion ist möglich.
4. Aufgaben des Vorstandes:
-
Er trifft Entscheidungen über gemeinsame Zielsetzungen der AGO.
-
Er ist verantwortlich für die Publikationen von Empfehlungen, die im Namen der AGO herausgegeben werden.
-
Er entscheidet über das wissenschaftliche Programm der Tagungen der AGO.
-
Er prüft Anträge auf Mitgliedschaft und entscheidet über die Aufnahme oder Ausschluss.
-
Der Vorstand besorgt alle Angelegenheiten der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie, soweit sie nicht einem anderen Organ übertragen sind.
Vertretung nach aussen kann nur in Absprache und mit Zustimmung des Vorstandes der SGGG erfolgen. Was Standespolitik, Standesfragen, Informationspolitik etc. von allgemein schweizerischem Interesse ist, der Verkehr mit dem Zentralvorstand der FMH, der Verkehr mit eidgenössischen und ausländischen Behörden bleibt ausschliesslich dem Vorstand der SGGG überlassen.
Der Vorstand der AGO delegiert ein Vorstandsmitglied als Mitglied des Beirates der SGGG. Dieses Vorstandsmitglied vertritt die Interessen der AGO gegenüber dem Beirat und damit gegenüber der SGGG. In der Regel ist das der Präsident der AGO. Ein Vorstandsmitglied, mit Vernetzungen und Verdiensten auf dem Gebiet der Senologie, ist für die Brustgesundheit im Rahmen der AGO zuständig.
D)
Publikationsorgan und wissenschaftliche Veranstaltungen
§ 10
Publikationen und Veranstaltungen
    -
Eigenständige Arbeitstagungen und Fortbildungsveranstaltungen der AGO sind vorgesehen. Diese können auch zusammen mit anderen Arbeitsgemeinschaften oder Gruppen organisiert werden.
    -
In zwangloser Abfolge werden vom Vorsitzenden Mitteilungsblätter an die Mitglieder versandt, die sachdienliche Informationen für die Arbeit der AGO bzw. ihrer Mitglieder enthalten.
    -
Informationen, Erklärungen oder Empfehlungen der AGO, die allen Gynäkologen der SGGG zugängig gemacht werden sollen, und über deren Inhalt der Vorstand entscheidet, werden, nach vorheriger Genehmigung durch den Vorstand der SGGG, im Informationsbulletin der SGGG publiziert.
3.
Statutenänderungen
§ 11
Statutenänderung
Änderungen der Geschäftsordnung bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Hierzu bedarf es der Zustimmung des Vorstandes der SGGG.
4.
Unterschriftsberechtigung
§ 12
Unterschriftsberechtigung
Unterschriftsberechtigt ist der engere Vorstand jeweils zu zweit.
5.
Auflösung der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit
§ 13
Auflösung
Die Auflösung der AGO erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, durch den Richter oder von Gesetzes wegen. Der Beschluss bedarf des Mehrs von zwei Dritteln aller Aktivmitglieder. Das Vermögen der AGO geht als Sondervermögen an die SGGG.


Für den Vorstand Prof. Dr. med. Daniel Fink
 
 

Bezeichnung

Download

Bemerkung

Statuten und Gründungsvorstand

pdf

68 KB

Revision 5/2005

Anforderungskatalog AGO

pdf

45 KB

Revision 3/2004

 

swiss-AGO     Statuten     nach oben